Windsurfen

Pelzerhaken am 1. Mai 2017

Kurz und knapp auf den Punkt gebracht: Auch meine Surfsaison 2017 wurde nun endlich eröffnet. Und da ich mich so lange darauf gefreut habe, habe ich um 9.45h die Arena in Pelzerhaken mit der Kombi 85l & 4.6er betreten, um sie nach einmal hin und her dümpeln, gleich wieder zu verlassen. War dann doch nicht so windig wie gedacht und angekündigt. Also auf 99l & 5.2 gewechselt, um einmal mühsam im Gleiten zu sein und ansonsten bei blauem Himmel, Sonnenschein und mit gefühlt eine Million anderen Windsurfern und Kitern (Sonne und Feiertag sei Dank!) über den Ostsee zu stehsegeln. Nun ja, macht ja so alles keinen Sinn und so wurde gegen Mittag nen Päuschen eingelegt und der Neo erstmal abgestreift. Bis dahin habe ich durch Neo an- und ausziehen, sowie zweifachem Aufriggen und Materialschleppen schon soviel Kalorien verbrannt wie im ganzen Winter nicht. Manch einer könnte auf die Idee kommen, dass mein Fitnesszustand erschreckend ist. Aber wer im Winter seinen Heimtrainer auf dem Sofa stets nur grüßt, einen großen Bogen um die Hanteln macht und Liegestütze im Lexikon nachschlagen muss, hat es wohl nicht anders verdient!

Ab 14h sollte chließlich der versprochene Wind dann doch noch kommen. Und was soll ich sagen? Ab 13.30h lief meine große Kombi recht ordentlich und so konnte ich noch eine Stunde das Maximum aus meinem untrainierten Surferkörper rausholen. Zwei Dinge lassen sich festhalten:

  1. Windsurfen ist wie Fahrradfahren, man verlernt es nie!
  2. Man wird über den Winter aber auch kein Robby Naish!

Es ist also noch ein wenig Luft nach oben. Dennoch, der erste Surftag hat Spaß gemacht und Salzwasser sowie Wind haben Lust auf mehr gemacht.

Aloha,

Tom

Surftage 2017: 1. Quatro Tetra 99l & Sailloft Quad 5.2