Windsurfen

Pelzerhaken am 11.09.2018

Veröffentlicht

Wenn man so tagtäglich und am Ende stündlich auf die verschiedenen Windvorhersagen schaut, könnte man sich schon fragen, was man da eigentlich macht und warum man sich das überhaupt antut? Alle paar Stunden wechseln sich Vorfreude und Frust ab, abhängig davon, ob die verschiedenen Wetterfrösche den Daumen (oder wie nennt man das bei denen?) nach oben strecken oder eben nach unten! Besonders lustig wird es, wenn man bei drei Vorhersagen, drei verschiedene Prognosen bekommt und man am Ende gar nicht mehr weiß, was man tun soll und wem man glauben darf? Wohl dem, der sich von alledem frei machen kann und nicht stressen lässt. Am Ende muss man es ohnehin nehmen wie es kommt und wenn es dabei zumindest nicht regnet ist doch alles fein. Und ein Tag am Meer ist ohnehin ein guter Tag.

Nun ja, heute sollte wirklich der dänische Wetterfrosch recht behalten und die üblichen Verdächtigen wurden mit einer SW Session für das 5.2er (oder eben größer bei mehr Gewicht) belohnt. Wind von rechts ist zwar nicht ideal, aber man nimmt was man bekommt und macht das Beste daraus. Ein wenig Sonne, kein Regen und ausreichend Wasser unter der Finne taten ihr übriges für einen guten Surftag, der Spaß machte. Nachdem ich vor einiger Zeit meine Flymount der ersten Generation in Heiligenhafen entnervt in einem Mülleimer versenkt habe, habe ich heute mit der MastHero das Konkurrenzprodukt getestet. Dazu werde ich noch einen ausführlichen Erfahrungsbericht schreiben, an dieser Stelle nur soviel: Testet derjenige, der so ein überteuertes Produkt entwickelt, den Kram eigentlich auch???

Wie dem auch sei? Der Surftag war ein guter und macht wie immer Lust auf mehr. Mal schauen, was der Herbst also noch zu bieten hat? Und er kann gerne so mild wie heute bleiben.

Viele Grüße & Aloha,

Tom

Surftage 2018: 14. Flikka Custom Freewave 99 & Sailloft Quad 5.2