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Donnerstag, 9. September 2010
Gold am 12.06.2010
Sonntag, 13. Juni 2010

Nach längerer Flaute war mal wieder Wind vorhergesagt und das am WE, welch frohe Kunde! Während Henny sich am Freitag Abend mit Alex & Co auf den Weg nach Hanstholm gemacht hat, habe ich mich mit Tanja und deren Clique verabredet, um in Gold zu surfen. Kenne zwar den Spot, doch bislang war mir Orth immer lieber. Egal, irgendwann musste der Spot mal getestet werden, um sich wirklich ein eigenes Urteil bilden zu können.

Als ich um 12.30h dort angekommen bin, war der Parkplatz zwar noch nicht zu 100% gefüllt, aber es war trotzdem schon mächtig viel los. Wie angekündigt wehte es auch schon, wobei der Wind zum späten Nachmittag hin zunehmen sollte. Größtes Manko an Gold ist die Rennerei! Je nachdem, wo man sein Auto parkt, muss man schon ein Stückchen Strecke zum Wasser zurücklegen. Und ich durfte ganz gut rennen! Aufgeriggt wird daher hinter'm Deich direkt am Wasser. Nach längerem hin und her habe ich mich zunächst für das 5.3er und den Freewave 104 entschieden. Sah zwar wie die richtige Wahl aus, doch als ich auf's Wasser gehen wollte, standen auch die Surfer mit dem größeren Kram. Egal, erstmal raus und testen. War zwar viel stehen angesagt, aber trotzdem kam ich regelmäßig ins Rutschen. Gewöhnen und aufpassen muss man in Gold allerdings auf die zahlreichen anderen Surfer, die ständig den Weg kreuzen. Da die Kiter in ihrem eigenen Bereich bleiben, sind die weniger problematisch.

Surftechnisch war es lange eine Berg- und Talfahrt. So richtig wollte der Wind nicht in Schwung kommen, und wenn er dann doch mal stärker wehte passte irgendwie der Trimm nicht bzw. drehte der Wind in der Bucht doch erheblich. War also irgendwie nicht wirklich entspannt. Dementsprechend war die Halsenquote nicht so pralle, nicht zuletzt auch wegen der Buckelpiste! Orth ist irgendwie Freestyle-tauglicher! Zum Nachmittag hin dreht der Wind dann immer mehr auf, sodass ich mit 5.3 doch ziemlich am Anschlag war, ohne ständig groß aufmachen zu müssen. Entspanntes Fahren ist allerdings anders. Da es bis dahin eh durchwachsen war, habe ich mich zum Materialwechsel entschieden und das 5.3er gegen das 4.7er sowie den Freewave 104 gegen den Allwave 85 getauscht. Es stand somit die Premiere des Allwave bei Wind bevor! Und siehe da, der Wechsel war genau richtig! Der Wind blies nun recht stark und auch robuster, obwohl er immer noch ruppig war! Aber die neue Kombi machte gleich vielmehr Spaß und der Hobel lief wunderbar mit der 22er MFC Goya. Auch die Halsenquote war nun besser als zuvor und das kleine Brett unter den Füßen war einfach nur supi! Dazu passte der Trimm des 4.7er hervorragend. Blöd war nur, dass irgendwann die Kräfte nachließen, sonst würde ich wahrscheinlich noch heute über den Ostsee jagen! Einziger Wehrmutstropfen ist, dass ich beim Angleiten nen fetten Stein mitgenommen und meine Finne lädiert habe. Sollte sich aber reparieren lassen. Und weil sich auch der blaue Himmel regelmäßig zeigte, war es ein gelungener Tag. :-)

Viele Grüße,

Tom

Surftage: 7, 1. Hälfte: Freewave 104, Voodoo 5.3, 26er Choco Fin Starfish. 2. Hälfte: Allwave 85, Voodoo 4.7, 22er MFC Goya Wave

 
Strandsteher-Team unterstützt Uni Lübeck
Sonntag, 6. Juni 2010

Liebe Surferinnen und Surfer,

im Rahmen der geplanten Einsparungen des Landes Schleswig-Holstein soll der Medizinstudiengang an der Universität Lübeck eingestellt werden. Dieses hat für die Universität und die Region Lübeck  dramatische Auswirkungen und kann im schlimmsten Fall das Ende der Universität bedeuten. Wir unterstützen die Universität bei ihren Bestrebungen den Studiengang der Medizin zu erhalten und würden uns freuen, wenn ihr euch uns anschließen würdet.

Weitere Informationen zu dem Thema und zur anstehenden Demonstration am 16. Juni in Kiel findet ihr unter:

www.luebeck-kaempft.de

Lübeck kämpft

 

 

 

 

 

 

Viele Grüße,

das Strandsteher-Team 

 
Mission MeckPom am 25.05.
Dienstag, 25. Mai 2010

Vor ein paar Tagen sollte noch der Pfingstmontag der mega Tag des langen Wochenendes werden. Doch da die Wetterfrösche in der letzten Zeit ohnehin eher Raten statt den Verstand zu benutzen, war der erste Arbeitstag der Woche, der Dienstag, das windtechnische Wochenhighlight. Da vorher jedoch erst die Pflicht erledigt werden musste, hieß es mal wieder super früh aufstehen und schnell ab ins Büro, damit man am Nachmittag zeitig weg kann.

Aber wohin sollte es gehen? Die Vorhersage sollte für SH und MeckPom ganz gut aussehen und da es bis zum Salzhaff ebenso weit ist wie nach Fehmarn, entschied ich mich, die Spots in Pepelow, Boiensdorf & Co zu testen. Nach einer Stunde entspannter Fahrzeit auf A20 sowie Land- und Bundesstraßen war ich dann um 17h auch vor Ort am Campingplatz in Pepelow, der ja direkt am Spot liegt und einen Wasserzugang bietet. Windtechnisch sah es auch ganz ok aus und es hätte locker für das 5.9er gereicht. Der einzige Haken war allerdings, dass ich als Tagesgast entweder um 19h das Gelände verlassen oder den weiten Weg von der ersten Parkgelegenheit zum Wasser in Kauf nehmen musste. Also kurz nachgedacht und schnell nach Boiensdorf gedüst, um den Spot dort zu checken. Im Gegensatz zu Pepelow waren dort nur zwei Kiter auf dem Wasser und der Wind schien auch nachzulassen. Inzwischen stellte sich ein wenig Frust ein und als ich schon auf dem Weg zurück nach Lübeck war, entdeckte ich ein paar Surfer auf dem Südteil des Haffs. Also mal schnell abgebogen, den ersten Feldweg eingeschlagen und an den ersten Autos halt gemacht. Voila, ein Secret Spot im Nirgendwo! :-)

Der Spot war zwar surftechnisch nichts besonderes, stehtief mit ordentlich Schlick und Schlamm als Grundlage, aber das Szenario war schon ganz nett. Felder, Hügel, Wasser und ein paar Surfer, sonst nichts. Erinnerte mich ein wenig an einen Spot am Jasmunder Bodden auf Rügen. Und da ich unbedingt noch auf's Wasser wollte, wurde schnell das Duke aufgebaut und der Hobel startklar gemacht. War zwar keine lange Session, bevor der Wind anfing rumzuzicken, aber für ca. 60 Minuten hatte ich noch genug Spaß und reichlich Gleitfahrten. Schon nett, wenn man auf einer Flachwasserpiste die Halsen zirklen kann. Das schult! ;-)

Am Abend ging's dann wieder zurück nach Lübeck, mit einer netten Session im Gepäck und mit der Gewissheit, dass es sich am Salzhaff zwar ganz nett surfen lässt, aber Fehmarn dennoch der Spotanbieter der Wahl bleibt.

In diesem Sinne, gute Nacht!

-Tom

Surftage: 6, Freewave 104, 26er Choco Fin Starfish & Duke 5.9

 

 
Pfingstsonntag in Orth
Montag, 24. Mai 2010

Pfingstsonntag mit Sonne, blauem Himmel und Wind! Welch schöne Vorstellung...wenn da nicht die Massen von Touris wären, die die Spots der Region belagern! Na ja, wenn man an Pfingsten auf's Wasser will, muss man halt den ein oder anderen Kompromiss machen. Also entweder in die Welle und ein wenig mehr Schwimmen! Oder ab ins Stehrevier und sich mit vielen Gelegenheitssurfern duellieren. Weil ich immer noch ein Konditionsdefizit habe (schäm?!), entschied ich mich für letzteres!

Da der echte Wind aber eh für den späten Nachmittag und frühen Abend angesagt war, musste man sich allerdings nicht stressen. Somit ging's Sonntag Mittag in aller Ruhe nach Orth, wo Nugi und Andrea schon Stellung bezogen haben. Mit ein bißchen Glück erhaschte ich noch einen Parklpatz auf der Surferwiese und konnte dann in aller Ruhe die Sonne genießen und die dümpelnden Surfer auf dem Wasser beobachten. Nachdem ich noch Tanja nen Lagebericht gegeben und die erste Stulle des Tages verdrückt habe, machte ich mich an's Aufbauen! Großes Brett, große Finne und großes Segel! Alles andere schien nicht zu funktionieren.

Um ca. 16h ging's dann ab auf's Wasser, wo es schon allmählich leerer wurde und wo ich mir in der ersten Stunde aufgrund des Windmangels erstmal ordentlich dicke Arme geholt habe! Wie frustrierend!!! Also wieder runter vom Tümpel und erstmal ne weitere Stulle verdrückt! Ab 17h sollte sich die Vorhersage aber dann doch bewahrheiten und der Wind dreht aus W-NW auf! Allerdings war es doch ziemlich ruppig und das 5.3er hätte auch gereicht. Zum Umriggen war aber keine Zeit und so musste das 5.9er weiterhin herhalten! Ging dann bis zum Abend echt gut und die Stehpausen hielten sich in Grenzen! Allerdings lief der Hobel mit der 29er irgendwie arg unruhig! Die 26er Finne wäre wohl die bessere Wahl gewesen. Auch der Trimm auf der Reinfahrseite passte nicht perfekt! Aber dafür habe ich meine ersten, kleinen Chop Hops gemacht und auch die Halsenquote kann sich sehen lassen. Auf Duck Jibe Versuche habe ich komplett verzichtet, da ich irgendwie immer überpowert in die Kurven geflogen bin! Das hol ich dann ein anderes mal nach! Dazu schien noch die Sonne und man konnte ohne Haube/Mütze und Handschuhen surfen! Was will man mehr? Alles in allem nen netter Surftag! ;-)

Abend ging's dann nach dem verdienten After-Surf Bier zufrieden und staufrei zurück nach Lübeck! Ach ja, Respekt noch an Nugi, der für mich der Surfer des Tages war, da er mit ein paar Kilochen mehr auf der Waage, mein Equipment ganz easy angekickt hat! Von wegen man braucht ein 6.9er, was Nugi!? ;-)

Viele Grüße,

Tom

Surftage: 5, Freewave 104, 29er Finne, North Duke 5.9 

 
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