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Donnerstag, 9. September 2010
Gold am 12.06.2010

Nach längerer Flaute war mal wieder Wind vorhergesagt und das am WE, welch frohe Kunde! Während Henny sich am Freitag Abend mit Alex & Co auf den Weg nach Hanstholm gemacht hat, habe ich mich mit Tanja und deren Clique verabredet, um in Gold zu surfen. Kenne zwar den Spot, doch bislang war mir Orth immer lieber. Egal, irgendwann musste der Spot mal getestet werden, um sich wirklich ein eigenes Urteil bilden zu können.

Als ich um 12.30h dort angekommen bin, war der Parkplatz zwar noch nicht zu 100% gefüllt, aber es war trotzdem schon mächtig viel los. Wie angekündigt wehte es auch schon, wobei der Wind zum späten Nachmittag hin zunehmen sollte. Größtes Manko an Gold ist die Rennerei! Je nachdem, wo man sein Auto parkt, muss man schon ein Stückchen Strecke zum Wasser zurücklegen. Und ich durfte ganz gut rennen! Aufgeriggt wird daher hinter'm Deich direkt am Wasser. Nach längerem hin und her habe ich mich zunächst für das 5.3er und den Freewave 104 entschieden. Sah zwar wie die richtige Wahl aus, doch als ich auf's Wasser gehen wollte, standen auch die Surfer mit dem größeren Kram. Egal, erstmal raus und testen. War zwar viel stehen angesagt, aber trotzdem kam ich regelmäßig ins Rutschen. Gewöhnen und aufpassen muss man in Gold allerdings auf die zahlreichen anderen Surfer, die ständig den Weg kreuzen. Da die Kiter in ihrem eigenen Bereich bleiben, sind die weniger problematisch.

Surftechnisch war es lange eine Berg- und Talfahrt. So richtig wollte der Wind nicht in Schwung kommen, und wenn er dann doch mal stärker wehte passte irgendwie der Trimm nicht bzw. drehte der Wind in der Bucht doch erheblich. War also irgendwie nicht wirklich entspannt. Dementsprechend war die Halsenquote nicht so pralle, nicht zuletzt auch wegen der Buckelpiste! Orth ist irgendwie Freestyle-tauglicher! Zum Nachmittag hin dreht der Wind dann immer mehr auf, sodass ich mit 5.3 doch ziemlich am Anschlag war, ohne ständig groß aufmachen zu müssen. Entspanntes Fahren ist allerdings anders. Da es bis dahin eh durchwachsen war, habe ich mich zum Materialwechsel entschieden und das 5.3er gegen das 4.7er sowie den Freewave 104 gegen den Allwave 85 getauscht. Es stand somit die Premiere des Allwave bei Wind bevor! Und siehe da, der Wechsel war genau richtig! Der Wind blies nun recht stark und auch robuster, obwohl er immer noch ruppig war! Aber die neue Kombi machte gleich vielmehr Spaß und der Hobel lief wunderbar mit der 22er MFC Goya. Auch die Halsenquote war nun besser als zuvor und das kleine Brett unter den Füßen war einfach nur supi! Dazu passte der Trimm des 4.7er hervorragend. Blöd war nur, dass irgendwann die Kräfte nachließen, sonst würde ich wahrscheinlich noch heute über den Ostsee jagen! Einziger Wehrmutstropfen ist, dass ich beim Angleiten nen fetten Stein mitgenommen und meine Finne lädiert habe. Sollte sich aber reparieren lassen. Und weil sich auch der blaue Himmel regelmäßig zeigte, war es ein gelungener Tag. :-)

Viele Grüße,

Tom

Surftage: 7, 1. Hälfte: Freewave 104, Voodoo 5.3, 26er Choco Fin Starfish. 2. Hälfte: Allwave 85, Voodoo 4.7, 22er MFC Goya Wave

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