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Flachwassersession in Orth, 18.08.2010 |
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Geschrieben von Tom
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Mann, Mann, Mann, wat für ne Flaute herrscht hier in den letzten Wochen!? Damit habe ich hier oben nun wirklich nicht gerechnet. Frust pur! 3.5 Wochen nach dem klasse Surfwochenende in Halli sollte es endlich mal wieder so weit sein: WIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIND!!! Windfinder prognostizierte 18-20 Knt aus SW/WSW und der Däne sah ähnlich gut aus. Zwar am Vormittag noch mit Regen, aber am Nachmittag sollte sich auch die Sonne zeigen. Also mal eben spontan Urlaub genommen und sich mit Stefan (auch vom Surferstammtisch Lübeck) zum Surfen in Orth verabredet. Halli hätte bei der Windrichtung nicht wirklich funktioniert, also musste Flachwasser herhalten und da dann lieber Orth als Gold, da die Infrastruktur dort ein wenig besser ist und man bei Dauerregen ein paar Optionen zum Unterstellen hätte. Außerdem gibt's da nicht so 'nen fetten Stein im Wasser. Wie dem auch sei. Der Wecker klingelte um 7h und nach der letzten Windkontrolle und dem Packen des Autos ging's bei strömenden Regen ab Richtung Norden und rauf auf die Insel. Gegen 11h waren wir dann auch vor Ort und checkten bei leichtem Nieselregen erstmal die Lage. Sah gut aus und das 4.7er (!!!) sollte klappen. Dazu noch der Freewave und der neue Freestyle-Stachel. War gespannt wie sich das Brett mit einer 22er Finne fahren lässt. Um ca. 11.45h betraten die Gladiatoren dann die Arena. Die Bedingungen waren zwar böig, aber es ging zu Beginn ganz gut! Ein bißchen Rauslaufen und weg von den Surfern, die von der Landzunge wie ein Magnet angezogen werden. Dann rauf auf's Brett, abfallen, 2-3 anpumpen und schon rutschte der Hobel und die erste Gleitstrecke wird in Angriff genommen. Guter Start! :-) Erste Halse, gestanden und dann zurück! Doch dann: Gurgel, gurgel und einparken! Wind weg! So ging's die nächsten 20min! Die Bedingungen waren einfach zu wechselhaft, der Wind zeigte sich arg böig und war dann doch ein wenig zu schwach für das 4.7er! Ich war einfach untermotorisiert, also wurde nicht lange gefackelt! In einem kurzen Boxenstop wurde das 4.7er gegen das 5.3er eingetauscht. Dem wurde noch ein schöner Bauch verpasst und weiter ging's! Sieh an, lief auch gleich besser, aber trotzdem parkte ich regelmäßig ein! Stefan, der mit dem 5.0er gestartet war, hatte inzwischen auf 5.9 umgeriggt und zog so extrem Höhe, dass ich ihn immer nur in der Ferne sah. So richtig Höhe ziehen habe ich nicht hinbekommen, was aber nicht nur an der kleinen Finne, sondern vor allem am Seegras lag, das ich regelmäßig an der Finne kleben hatte! Lief mit dem 5.3er zwar schon besser, aber so richtig leicht und locker war es noch nicht. Musste extem aktiv Angleiten und habe mich daher (trotz Spaghetti-Seegras) dazu entschieden, die 26er Starfish unter den Hobel zu schnallen. Die Kombi Freewave, 5.3er Voodoo und 26er Finne ist einfach Bombe und daher sollte es doch besser gehen!!! Also gesagt getan und siehe da, es rutschte einfacher los und der Spaßfaktor war wieder auf ein akzeptables Maß gestiegen. Da ich ja nun auch schneller unterwegs war, hab' ich auch nicht mehr so viel Seegras eingesammelt. Perfekt! Am frühen Nachmittag zeigte sich dann die Sonne und mit Peter und Martin sind zwei weitere Surfer aus Lübeck zu uns gestoßen! Der Wind war zwar weiterhin extrem böig und schwächelte ab und zu ein bißchen, aber auf Umriggen hatte ich keine Lust mehr. Na ja, und die bejubelte Kombi funktionierte insgesamt ja auch sehr gut! Je länger der Tag dauerte desto besser wurden die Halsen und die Halsenquote. Auch der ein oder andere ordentliche Hüpfer war dabei und macht Hoffnung auf größere Sprünge. Der einzige Duck Jibe Versuche des Tages wurde so elendig von mir versemmelt, das ich erstmal das Tricktionary studieren muss! Das muss besser werden. Und auch die schnellen Wenden bzw. die Versuche dazu, sind noch ausbaufähig! Da muss ein Plan mit Trockentraining her, denn die Speed-Wende würde ich dieses Jahr noch gerne hinbekommen. Also wird bei Flaute schön im Garten geübt! Am frühen Abend war es dann nach zig Stunden Surfen auch gut und wir verließen kaputt und zufrieden die Arena. Alles in allem war es ein super Tag in netter Gesellschaft bei Sonnenschein und ordentlichem Wind. So kann's dieses Jahr gerne weitergehen. In diesem Sinne, lass wehen Petrus! -Tom Surftage: 11, Startequipment: Freewave 104, Voodoo 4.7, 22er MFC Freestyle Pro. Nach Umbau & Tuning: Freewave 104, Voodoo 5.3, 26er Starfish Choco Fins.
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Geschrieben von Tom
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Geburtstags Wochenende und was liegt da näher als schöne Windsurfing-Sessions mit Freunden. Der Wettergott hatte dann auch ein Einsehen und hat für Sa. & So. 16Knt-20Knt aus W-NW für Halli vorhergesagt. Sowohl Henny und Michael aus HH als auch Mitglieder des Surferstammtischs Lübeck waren am Start und so hat man sich ab Samstag Mittag in Halli eingefunden, wo bei meiner Ankunft schon genug los war. Wie versprochen sollte der WInd für 100l und das 5.3er reichen und Wellen gab es Samstag dazu auch. Für mich haben sie jedenfalls gereicht, um endlich mal ne gescheite Surfsession in Heiligenhafen auf's Wasser zu zaubern. Lediglich die unfreiwillige Surfpause von vier Flautenwochen merkte ich und so musste ich doch mehr Pausen einlegen als ich eigentlich wollte. Lief aber ansonsten gut, auch wenn die Halsenquote am Sa unterirdisch war. Dafür klappte das Überquerden der Wellen mit Fullspeed wunderbar und ich ärgere mich im nachhinhein, dass ich mich nicht auch mal in den Orbit geschossen habe! Was soll denn schon passieren? Nach Übernachtung in Lübeck und einen Streifzug durch das lahme Lübecker Nachtleben ging es Sonntag dann wieder nach Halli, wo wir gegen Mittag unsere 5.3er Segel aufbauten, um bei Sonne und blauem Himmel auf der Ostsee zu surfen. Allerdings war der Wind ab Mittag schwächer als am Vortag und auch die Wellen fielen viel kleiner aus! Aber egal, hat trotzdem Spaß gemacht und im Gegensatz zum Vortag war die Halsenquote auch wieder im Rahmen. Da der Wind irgendwann zu löchrig wurde und niemand mehr Lust auf's Umriggen hatte, wurde einfach am Strand in der Sonne gechillt. Der Norden rockt halt! ;-) Insgesamt also ein super Wochenende mit vielen alten und einigen neuen Bekannten. So kann es die Saison gerne weitergehen! Viele Grüße, Tom Surftage 9 & 10: Fanatic Freewave 104, North Sails Voodoo 5.3, 26er Choco Fins Starfish
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Session in Orth, 19.06.2010 |
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Geschrieben von Tom
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Der heutige Tag im Zeitraffer: 7h klingelt der Wecker, auf 7.15h gestellt und liegen geblieben! 15min später dann das erneute Klingeln, diesmal aber aufgestanden! Rechner angemacht und die aktuelle Windvorhersagen gecheckt. Grübbel, grübbel! Ne Top-Vorhersage sieht anders aus, aber was soll's!? Erstmal Auto gepackt und dann nochmal geschaut! 17-18 Knt sollten es auf Fehmarn laut Windfinder Superforecast werden, allerdings ab mittag abnehmend bevor der Wind dann gegen 16h/17h nochmal auf ca. 17Knt aufdreht! Muchoviento ist da ein wenig optimistischer und Wetteronline sagt 4-5 Bft Vormittags und am Nachmittag sowie am Abend dann 4Bft. Also erstmal schnell auf den Markt. Fisch, Spargel, Erdbeeren und Brötchen gekauft! Zurück in der Bude wieder den Wind gecheckt! Was für ein Sport, für den man eigentlich Meteorolgie studiert haben muss? Grau soll's werden, regnen kann es auch und frisch wird's! Shit, keine gute Aussichten! Aber: Jeder Tag auf dem Wasser zählt! Daher schnell nen Brötchen verputzt, Proviant für den Tag eingepackt und kurz vor 10h nach Orth gedüst! Dort angekommen war alles wie vorhergesagt! Der Wind blies ganz gut und da es ja abnehmen sollte, habe ich das 5.9er aufgebaut! Na ja, 5.3 hätte es auch getan, aber ich wollte später einfach nicht umriggen! Insgesamt ging es mit dem 5.9er auch echt gut und ich hatte nicht wirklich das Gefühl jemals überpowert gewesen zu sein! Passte schon und mit ein bißchen Aktivität beim Angleiten war man schnell im Rutschen! Nur die Halsen wollte irgendwie nicht sitzen! Verbasel recht viele einfach im letzten Drittel beim Shiften und hatte bis eben keine Ahnung warum! Hab in der Tricktionary DVD gerade die Antwort gefunden! ;-) Die Halsenquote wurde mit dem Tag zwar besser, aber ich bin noch weit davon entfernt, wo ich hin will und was ich von mir erwarte! Heizen geht jedenfalls ganz gut (kann aber nicht alles sein!!!) und ein paar Hüpfer habe ich auch gemacht! Nach drei Stunden auf dem Wasser und einer kleinen "Brötchen & Wasser"-Pause war ich dann aber auch fix und foxi! Kein Wunder, wenn am WE um 7h der Wecker klingelt!!! Insgesamt war's nen guter Surftag, der sich auch bei den frischeren Temperaturen und dem grauen Ambiente gelohnt hat! Neu ist in Orth, dass man jetzt eine Surfergebühr abdrücken kann, wann man den normalen Einstieg wählt. Dabei kann man dann auch ganz offiziell die Sanitäranlagen nutzen! Wer aber dennoch die 2.50€ sparen möchte, geht über den Deich auf's Wasser, da der Deich-Besitzer bislang noch nicht kassiert! So, das war's von heute! Ich bin raus! Viele Grüße, Tom Surftage: 8, Fanatic Freewave 104, North Duke 5.9, 26er Starfish Choco Fins
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Geschrieben von Tom
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Nach längerer Flaute war mal wieder Wind vorhergesagt und das am WE, welch frohe Kunde! Während Henny sich am Freitag Abend mit Alex & Co auf den Weg nach Hanstholm gemacht hat, habe ich mich mit Tanja und deren Clique verabredet, um in Gold zu surfen. Kenne zwar den Spot, doch bislang war mir Orth immer lieber. Egal, irgendwann musste der Spot mal getestet werden, um sich wirklich ein eigenes Urteil bilden zu können. Als ich um 12.30h dort angekommen bin, war der Parkplatz zwar noch nicht zu 100% gefüllt, aber es war trotzdem schon mächtig viel los. Wie angekündigt wehte es auch schon, wobei der Wind zum späten Nachmittag hin zunehmen sollte. Größtes Manko an Gold ist die Rennerei! Je nachdem, wo man sein Auto parkt, muss man schon ein Stückchen Strecke zum Wasser zurücklegen. Und ich durfte ganz gut rennen! Aufgeriggt wird daher hinter'm Deich direkt am Wasser. Nach längerem hin und her habe ich mich zunächst für das 5.3er und den Freewave 104 entschieden. Sah zwar wie die richtige Wahl aus, doch als ich auf's Wasser gehen wollte, standen auch die Surfer mit dem größeren Kram. Egal, erstmal raus und testen. War zwar viel stehen angesagt, aber trotzdem kam ich regelmäßig ins Rutschen. Gewöhnen und aufpassen muss man in Gold allerdings auf die zahlreichen anderen Surfer, die ständig den Weg kreuzen. Da die Kiter in ihrem eigenen Bereich bleiben, sind die weniger problematisch. Surftechnisch war es lange eine Berg- und Talfahrt. So richtig wollte der Wind nicht in Schwung kommen, und wenn er dann doch mal stärker wehte passte irgendwie der Trimm nicht bzw. drehte der Wind in der Bucht doch erheblich. War also irgendwie nicht wirklich entspannt. Dementsprechend war die Halsenquote nicht so pralle, nicht zuletzt auch wegen der Buckelpiste! Orth ist irgendwie Freestyle-tauglicher! Zum Nachmittag hin dreht der Wind dann immer mehr auf, sodass ich mit 5.3 doch ziemlich am Anschlag war, ohne ständig groß aufmachen zu müssen. Entspanntes Fahren ist allerdings anders. Da es bis dahin eh durchwachsen war, habe ich mich zum Materialwechsel entschieden und das 5.3er gegen das 4.7er sowie den Freewave 104 gegen den Allwave 85 getauscht. Es stand somit die Premiere des Allwave bei Wind bevor! Und siehe da, der Wechsel war genau richtig! Der Wind blies nun recht stark und auch robuster, obwohl er immer noch ruppig war! Aber die neue Kombi machte gleich vielmehr Spaß und der Hobel lief wunderbar mit der 22er MFC Goya. Auch die Halsenquote war nun besser als zuvor und das kleine Brett unter den Füßen war einfach nur supi! Dazu passte der Trimm des 4.7er hervorragend. Blöd war nur, dass irgendwann die Kräfte nachließen, sonst würde ich wahrscheinlich noch heute über den Ostsee jagen! Einziger Wehrmutstropfen ist, dass ich beim Angleiten nen fetten Stein mitgenommen und meine Finne lädiert habe. Sollte sich aber reparieren lassen. Und weil sich auch der blaue Himmel regelmäßig zeigte, war es ein gelungener Tag. :-) Viele Grüße, Tom Surftage: 7, 1. Hälfte: Freewave 104, Voodoo 5.3, 26er Choco Fin Starfish. 2. Hälfte: Allwave 85, Voodoo 4.7, 22er MFC Goya Wave
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